Zentrum für nicht-invasive Herz- und Gefäßdiagnostik

"Plötzlicher Herztod" und Gefäßverkalkungen

Wer gehört zur Risikogruppe?

Der "Plötzliche Herztod" wird meist durch einen plötzlichen Verschluß einer Herzkranzarterie verursacht, fast immer bedingt durch das "Aufbrechen" einer Gefäßwandveränderung der Koronararterie. Diese Veränderung, ein sogenannter instabiler Plaque, engt die Herzkranzarterie in der Regel nicht nennenswert ein. Es besteht vor dem Infarkt somit keine Minderung des Blutflusses zum Herzmuskel, was auch die fehlenden Warnzeichen erklärt.
Um die Anzahl der Patienten mit plötzlichem Herztod zu senken, gilt es somit die Risikopatienten herauszufinden und vorbeugend (prophylaktisch) durch Kardiologen zu behandeln. Prinzipiell gelten Patienten mit erhöhtem Blutdruck, und/oder erhöhten Blutfettwerten und/oder Raucher und/oder Zuckerkranke als Risikopatienten. Um die Risikogruppe weiter einzugrenzen, besteht die Möglichkeit mittels einer Mehrbahnen-Computertomographie einen sogenannten Kalkscore des Herzens zu bestimmen.


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