Funktionelle Untersuchung des Herzens
Durch heute endlich ausgereifte Technik an speziellen Herzgeräten besteht hier im Zentrum die Möglichkeit der sehr schnellen Bildaufnahme, zum Teil in Echtzeit-Technik (Real-Time). Hierdurch werden viele, schnell akquirierte Bilder zu unterschiedlichen Phasen eines Herzzyklus in Kinoschleifendarstellung (Cine Imaging - "wie im Film" ) abgespielt. Die komplexen funktionellen Zusammenhänge der Herzbewegung sind auch hierbei in allen beliebigen räumlichen Ebenen darstellbar.
In der Nachverarbeitung besteht die Möglichkeit der exakten Volumenbestimmung der Herzkammern sowie des Herzschlagvolumens als wesentlicher Bestandteil zur Beurteilung der Herzfunktion (auch zur Kontrolle unter medikamentöser Behandlung sinnvoll). Ihr überweisender Kardiologe kann mit Ihnen zusammen nach Übermittlung der Bilddaten auf einer CD-ROM an seinem Praxiscomputer die Bilder und Cine-Sequenzen ansehen. Somit ist er auch in der Lage die MR-Daten mit den von ihm erhobenen Untersuchungen zu vergleichen.
Typische Fragestellungen sind:
- Ermittlung der regionalen Wandbewegungsstörungen (Kontraktilität) bei Herzinsuffizienz (Herzschwäche) (Ruhe- und Belastungsuntersuchung)
- Kontrolle der Herzinsuffizienz unter medikamentöser Behandlung
- Herzmuskelerkrankungen (dilatative Kardiomyopathie, hypertroph obstruktive Kardiomyopathie)
- Koronare Herzerkrankung mit Einschränkung der Herzmuskelfunktion
- Herzklappenvitien (Herzklappenerkrankungen): Bestimmung der Klappenöffnungsfläche bei Aortenklappen-, Mitralklappenstenose.
