640-Schichten-Volumencomputertomographie
Die Weltsensation...
Der weltweit erste Volumen-Computertomograph mit 640 Schichten.
640 Schichten blitzschnell in 0,175 s in nur einem Herzschlag!
... und das bei bis zu 90%iger Verminderung der Strahlenbelastung, so dass selbst Kleinkinder untersucht werden können. So werden ambulant schonend und ultraschnell die Herzkranzgefäße dargestellt und eine koronare Herzkrankheit früh erkannt – oder ausgeschlossen.
Auch die Durchgängigkeit von Stents und Bypass-Gefäßen kann zuverlässig nachgewiesen werden.
Der 640 Schichten Volumen Volumen-Computertomograph (CT) AquillionONE der Firma Toshiba ist die neueste und exakteste Methode zur vollständigen Darstellung der Herzkranzarterien ohne Herzkatheter.
Das Scannen ganzer Organsysteme in nur einer Rotation ist mit dem neuen AquillionONE CT erstmalig Realität geworden. Während die CTs bisheriger Generationen mit 16 bis 64 Zeilen mehrfach um ein Organ rotieren mussten, um die Daten zu erfassen, kann der neue Volumen-CT mit 16 cm Scanbreite ganze Organe, z.B. das gesamte Herz, das Gehirn oder die Leber, in nur einer Rotation scannen. Dies bedeutet, dass alle gescannten Informationen isophasisch (zur gleichen Zeit) mit dem Volumen-CT aufgenommen werden. Zudem werden die Durchblutung der Organe, das Erkennen von Flussrichtungen, Funktionsdarstellungen sowie die Trennung von arterieller und venöser Phase bei der Angiographie Realität.
Die komplette kardiologische Diagnostik ist mit dem AquilionONE in nur einer Untersuchung durchführbar:
- Calciumscore (Messung des Verkalkungsgrades der Herzkranzarterien)
- Perfusion (Durchblutung - Darstellung der Herzkranzgefäße)
- Morphologie inkl. Plaqueanalyse und Stenosebestimmung
- Funktion
- Stressuntersuchung (Kontraktion / Durchblutung des Herzmuskels unter Belastung)
Dabei ist die Stabilität der Herzaufnahme beeindruckend. Auch ohne Betablocker, auch bei wechselnden Herzfrequenzen, Extrasystolen oder Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen) gehören kardiologische Untersuchungen jetzt zur Routine.
Die 320 ultrahochauflösenden 0,5mm Detektorreihen und die Methode, die Daten aus nur einer Rotation zu ermitteln, sind die Grundlage für die beeindruckende Bildqualität – selbst bei höheren Herzfrequenzen.
Durch die jetzt nur noch geringe Strahlenbelastung bis zu unter 1 mSv eröffnet der AquilionONE CT neue Anwendungen in der nicht invasiven kardiologischen Diagnostik.
CT-Koronarkalkmessung mit computergestützter Analyse
Mit der CT-Koronarkalkmessung können Verkalkungen der Herzkranzgefäße nachgewiesen werden. Sie sind Ausdruck einer Herzgefäßerkrankung, denn gesunde Herzgefäße weisen keinen Kalk auf.
Bei der computergestützten Auswertung stellen wir mit standardisierten Kriterien fest, ob und in welchem Ausmaß Verkalkungen der Herzkranzgefäße bestehen.
Anhand von Vergleichswerten aus einem großen Patientenkollektiv kann das Risiko für das Vorliegen einer koronaren Herzerkrankung abhängig von Geschlecht und Alter abgeschätzt werden.
Liegen keine Verkalkungen vor, ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent eine koronare Herzkrankheit auszuschließen. Zeigt die Untersuchung größere Mengen von Koronarkalk, ist eine koronare Herzkrankheit wahrscheinlich. Dann ist eine weitergehende kardiologische Diagnostik erforderlich. Langfristig kann mit der CT-Koronarkalkmessung auch der Krankheitsverlauf sowie der Erfolg entsprechender therapeutischer Maßnahmen beobachtet werden.
Was passiert bei der Untersuchung?
Mit dem Multischicht-Computertomographen der neuesten Generation erfolgt die Untersuchung ohne Kontrastmittel und vollkommen schmerzfrei. Für die Untersuchung müssen Sie sich ungefähr 5 Minuten im Untersuchungsgerät aufhalten. Die eigentliche Röntgenuntersuchung dauert aber nur für ca. 0,175 Sekunden, so dass Sie keine hohe Strahlenbelastung zu befürchten haben. Die Untersuchung findet in "Atemanhaltetechnik" statt. Für Sie bedeutet das, während der entscheidenden Untersuchungsphase im Gerät kurz die Luft anzuhalten. Während der Untersuchung werden Sie an ein EKG angeschlossen.
Was ist für die Untersuchung zu beachten?
Eine besondere Vorbereitung ist nicht notwendig. Medikamente müssen Sie vor der Untersuchung nicht absetzen. Außerdem können Sie vor der Untersuchung normal essen und trinken. Sie müssen nicht nüchtern sein, da kein Kontrastmittel verabreicht wird.
Wissenswertes über die Strahlenexposition der CT-Koronarkalkmessung
Für die CT-Koronarkalkmessung werden Röntgenstrahlen eingesetzt. Die entstehende Strahlendosis beträgt ca. 1 mSv. liegt die Strehlenexposition deutlich unter jener, denen jeder Mensch Jahr für Jahr aus der Umwelt ausgesetzt ist. Diese setzt sich im Wesentlichen aus der natürlichen Hintergrundstrahlung sowie aus Strahlung durch Baustoffe zusammen und beträgt im Durchschnitt ungefähr 2,5 mSv pro Jahr. Im Einzelfall z.B. bei Flugreisen - kann sie auch höher liegen.
Was ist nach der Untersuchung zu beachten?
Nach der Untersuchung findet eine erste Befundbesprechung statt, anschließend können Sie wie gewohnt wieder nach Hause bzw. zur Arbeit gehen.
CT-Koronarangiographie
Die CT-Koronarangiographie wird durchgeführt, um im Falle einer entsprechenden Risikokonstellation oder hinweisenden Beschwerden eine Verengung der Herzkranzgefäße auszuschließen. Zusätzlich kann die Durchgängigkeit koronararterieller Bypassgefäße sicher nachgewiesen werden. Mit der CT-Koronarangiographie werden die Herzkranzgefäße dargestellt, ohne dass ein Katheter in die Leiste eingeführt werden muss ("Herzkatheter").
Wissenswertes über die Strahlenexposition der CT-Koronarangiographie
Wie auch bei der Herzkatheteruntersuchung werden für die CT-Koronarangiographie Röntgenstrahlen eingesetzt, d.h. die Untersuchung ist mit einer Strahlendosis verbunden. Die Strahlendosis variiert je nach Fragestellung. Bei der CT-Koronarangiographie liegt die Strahlendosis bei bis zu weniger als 1mSv. Damit liegt die Strahlung etwas höher als jene, der jeder Mensch Jahr für Jahr aus der Umwelt ausgesetzt ist.
Müssen Medikamente vor der Untersuchung abgesetzt werden?
Diabetiker, die ein metforminhaltiges Medikament einnehmen, müssen dieses 2 Tage vor der CT-Koronarangiographie absetzen und erst 2 Tage nach der Untersuchung wieder einnehmen. Diese Medikamente können Wechselwirkungen mit dem Kontrastmittel verursachen.
Handelsnamen für Metformin sind z.B.: Biocos®, Diabesin®, Diabetase®, Espaformin®, Glucobon®, Glucophage®, Mediabet®, Meglucon®, Mescortin®, Met®, Metfogamma®, Metformin®, Siofor®, Thiabet®
Was ist nach der Untersuchung zu beachten?
Nach der Untersuchung findet eine erste Befundbesprechung statt, anschließend können Sie wie gewohnt wieder nach Hause bzw. zur Arbeit gehen. Allerdings können Betablocker bei Patienten, die nicht daran gewöhnt sind, vorübergehend eine leichte Müdigkeit und Herabsetzung der Reaktionsgeschwindigkeit nach sich ziehen. Sie sollten deshalb einige Stunden nach der Untersuchung nicht selber Auto fahren und auch nicht an Maschinen oder in anderen Bereichen, die ein schnelles Reaktionsvermögen und eine gute Sehkraft erfordern, arbeiten. Kommen Sie deshalb bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder lassen Sie sich bringen. Wegen der Kontrastmittelgabe empfehlen wir, nach der Untersuchung viel zu trinken, um die Ausscheidung des Kontrastmittels zu beschleunigen.
